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Ghost of Tsushima hat sich als eine weitere Bestseller-Erweiterung der exklusiven PlayStation-Bibliothek erwiesen, was überhaupt nicht überraschen sollte.

Kenichiro Yoshida, Vorsitzender und Geschäftsführer der New York Times, wies kürzlich in einem Interview darauf hin, dass exklusive Spiele (und Franchise-Unternehmen) von Erstanbietern hauptsächlich für den Erfolg von PlayStation 4 in der letzten Konsolengeneration verantwortlich sind.

Er gab bekannt, dass Ghost of Tsushima seit seiner Veröffentlichung im Juli mehr als 5 Millionen Exemplare verkauft hat, was vermutlich auf einen Verkaufszeitraum von drei oder vier Monaten hindeutet. Sony hatte zuvor bestätigt, dass allein in den ersten drei Veröffentlichungstagen mehr als 2,4 Millionen Exemplare verkauft wurden, was das Spiel zum am schnellsten verkauften Erstanbieter-Originaldebüt auf PS4 macht.

Ghost of Tsushima und Entwickler Sucker Punch Productions wurden besonders in Japan gefeiert, wo der Umsatz alle prognostizierten Erwartungen übertraf. Die japanischen Einzelhändler haben alle verfügbaren physischen Kopien des Spiels vor Ende der Startwoche vollständig ausverkauft. Sony musste eine Anfrage zum digitalen Kauf des Spiels stellen, während die Vorräte aufgefüllt wurden.

Es versteht sich von selbst, dass Sony Ghost of Tsushima mit dem Aufkommen von PlayStation 5 als neues Erstanbieter-Franchise behandeln wird. Es gibt starke Spekulationen, dass eine Fortsetzung der nächsten Generation bereits in Vorbereitung ist. Bis eine offizielle Ankündigung eintrifft, kann das meistverkaufte Original auf PS5 durch Abwärtskompatibilität mit den zusätzlichen Vorteilen einer nahezu sofortigen Ladegeschwindigkeit und bis zu 60 Bildern pro Sekunde abgespielt werden.

Ghost of Tsushima ist jetzt exklusiv für PlayStation 4 und 5 verfügbar. Das Spiel war übrigens das letzte Erstanbieter-Exklusivprodukt von Sony, das die letzte Konsolengeneration abschloss. Warum sollte eine Fortsetzung dies nicht auch für die aktuelle – nächste – Konsolengeneration tun?